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Bittere 1:3-Niederlage in Ludwigsburg

Dieses Spiel hätte locker auch 3:1 für die FT 1844 Freiburg ausgehen können. Doch am Ende waren es die Barock Volleys MTV Ludwigsburg, die einen Viersatz-Erfolg (26:24, 26:24, 22:25, 25:23) feierten und damit in ihrer Innenstadtsporthalle ungeschlagen bleiben. Die Affenbande kann ihren Frust über diese bittere Niederlage gleich in neue Energie umsetzen. Bereits am kommenden Mittwoch, 14. Januar, steht die nächste Bewährungsprobe in der Bundesliga bevor. Dann kreuzen die Volley Goats Mitteldeutschland in der Act-Now-Halle auf (Beginn 19.30 Uhr).

Vom ersten Ballwechsel an lieferten sich Ludwigsburg und Freiburg am vergangenen Samstag ein ebenso intensives wie ausgeglichenes Duell auf Augenhöhe. Keine Mannschaft konnte sich mal entscheidend absetzen, es blieb stets eng bis in die Crunch-Time. Im ersten Satz führten die Gastgeber bereits 23:20, ehe stark Float-Aufschlage von Lorenz Rudolf Freiburg den ersten Satzball brachten (23:24). Der MTV konterte in Person des an diesem Tag überragenden Außenangreifers Tim Köpfli, hatte bei 25:24 selbst den ersten Satzball, als der Schiedsrichter beim Angriffsschlag von Yannick Harms eine vermeintliche Ludwigsburger Blockberührung  nicht sah. Auch der Videobeweis konnte die Szene nicht auflösen, Satzgewinn Barock Volleys.

Auch im zweiten Satz war Harms bei einer umstrittenen Aktion beteiligt. Er legte den Ball bei 24:24 in die Blockhände von Nyherowo Omene, doch wieder sah der Schiedsrichter die Berührung nicht - und erneut hieß es:  "Challenge nicht auflösbar." Ein Ass von Tomi Saarinen beendet den Satz zugunsten von Ludwigsburg.

Im dritten Abschnitt konnten sich die Freiburger in der Endphase auf 24:20 absetzen. Und sie brachten den Vorsprung diesmal durch. Verrückt: In den ersten drei Sätzen markierte die Affenbande stets als erste den eigenen 24. Punkt. Doch nur einmal sicherte sie sich dann auch den Satz. Im vierten Durchgang sorgten zwei starke Abwehraktionen des Ludwigsburger Liberos Jeffrey Klok mit anschließenden erfolgreichen Angriffen von Köpfli für den 22:20-Vorsprung der Gastgeber. Weil die Affenbande am Ende drei Aufschläge in Folge nicht traf, konnte sie das notwendige Break nicht mehr erzwingen. Diskussionen gab es nach einer Hinausstellung von Klok (Gelbe und Rote Karte) wegen Beleidigung. Die Schiedsrichter verhängten die Sanktion erst nach Spielschluss, sodass es am Resultat von 3:1 für Ludwigsburg blieb. "Schade, dass wir uns für ein insgesamt gutes Spiel nicht mit mindestens einem Punkt belohnen konnten", sagte FT-Trainer Jakob Schönhagen.

(Foto: Stefanie Keppler)

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