Zum Abschluss von eng getakteten 7 Tagen reist die Affenbande nach Düren und möchte dort für eine Überraschung sorgen.
„Morgen machen wir noch eine kleine Einheit hier in der Halle, um uns auf Düren vorzubereiten. Direkt danach geht’s los nach Düren. Freitagmorgen testen wir dort die Halle an und dann machen wir es abends hoffentlich besser“, gibt FT-Zuspieler Lorenz Rudolf direkt nach der 0:3-Heimniederlage gegen Friedrichshafen am Mittwochabend zu Protokoll. Nicht einmal 48 Stunden liegen zwischen den beiden Kracher-Partien der FT gegen die Topteams vom Bodensee und aus NRW. Zuvor hatten die Affen ein volles Wochenende mit zwei Partien in Berlin (Recycling Volleys und VCO). Zeit zum Durchschnaufen bleibt nicht, Zeit zum Grübeln aber auch nicht. Letzteres könnte nach dem misslungenen Mittwochabend ein kleiner Vorteil sein, wenn man es positiv wenden will.
Die Aufgabe, die den Affen zum Abschluss dieser Hammer-Woche blüht, ist immens. Die Powervolleys aus Düren starten furios in die Saison, schlagen in der Hinrunde Berlin, Friedrichshafen und auch Lüneburg. Auch in der Rückrunde liefert man den Topteams aus der Hauptstadt und der Heide auswärts gewaltige 5-Satz-Krimis. Derzeit rangiert das Team vom belgischen Chefcoach Christophe Achten auf Platz Drei mit Anschluss nach oben und einigem Abstand nach unten. Auf dem Platz zieht der slowenische Zuspieler Gregor Pernus seit letzter Spielzeit mustergültig die Fäden. Gerade wenn Düren schnell über die starken Mittelblocker Korenblek und Tyynismaa spielen kann, sieht die gegnerische Block-Feldabwehr oft alt aus. Doch auch von den Außenangreifern und dem Diagonal kommt viel Angriffswucht. Allgemein verrät ein Blick in die Statistiken: Düren macht die meisten Angriffspunkte der Liga und hat dabei die höchste Effizienz.
Mit dem Powervolleyball der Powervolleys mitzuhalten, wird für die FT-Jungs enorm schwer. Am ehesten klappt es wohl, wenn man sich nach dem Ausrutscher gegen die Häfler auf den eigenen Spielstil zurückbesinnt, also durch geduldiges, cleveres und manchmal ein bisschen dreckiges Spiel die Hausherren in die Rallies zwingt. Nicht zu vergessen ist dabei: Die Affen haben in den letzten Wochen eigentlich immer mehr zu ihrem Spiel gefunden. Mittelblocker Freddy Frisch dazu: „Die Gesamtentwicklung ist auf jeden Fall sehr positiv. Es gibt jetzt noch ein paar wichtige Spiele. Die wollen wir auch erfolgreich bestreiten.“
(Foto: Achim Keller)