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Erfolgreicher Auftakt

Erfolgreicher Auftakt der Veranstaltungsreihe „Female Health“ 

Mit einer gut besuchten Auftaktveranstaltung am 22. April ist die Veranstaltungsreihe „Female Health“ erfolgreich gestartet. Über 70 Interessierte nahmen an der Eröffnung im Multimediaraum in der Act-Now-Halle im FT-sportpark teil und setzten damit ein deutliches Zeichen für die Relevanz des Themas im Sport.

Zu Beginn begrüßte Prof. Dr. Wiebke Göhner, Gesundheitspsychologin an der Katholischen Hochschule Freiburg und Vorständin für Freizeitsport der FT, die Teilnehmenden. In ihrer Einführung betonte sie, wie wichtig es für die FT sei, zukunftsweisende Themen frühzeitig zu erkennen und aktiv in die Öffentlichkeit zu tragen. „Female Health“ sei dabei ein zentrales Projekt der Gesundheitsförderung in der FT. Frauen und Männer brächten unterschiedliche körperliche Voraussetzungen mit, jedoch fänden diese im Sport bislang noch zu wenig Berücksichtigung. Ziel müsse es sein, diese Lücke zu schließen und einen bewussteren Umgang mit geschlechtsspezifischen Unterschieden zu fördern.

Den inhaltlichen Schwerpunkt des Abends setzte der Vortrag von Prof. Dr. Jana Strahler vom Institut Für Sport und Sportwissenschaft der Uni Freiburg zum Thema „Frauen im (Spitzen-)Sport“. Sie beleuchtete den Zusammenhang zwischen menstruationszyklusbedingten hormonellen Schwankungen und sportlicher Leistungsfähigkeit. Dabei wurde deutlich, wie groß der Einfluss physiologischer Prozesse auf Training, Regeneration und Wettkampf ist – und wie selten dieses Wissen bislang systematisch in der Praxis berücksichtigt wird.

Die Auftaktveranstaltung bildet den Einstieg in eine Reihe vertiefender Workshops, in denen die Inhalte praxisnah weitergeführt werden. Das große Interesse zeigt sich auch hier deutlich: 61 Sportlerinnen sowie Trainerinnen und Trainer haben sich bereits für die kommenden Workshops mit den ausgebildeten Female Health Coaches der FT angemeldet.

Mit „Female Health“ bietet die FT ein kostenloses Angebot, das sich gezielt an die Bedürfnisse von Frauen im Sport richtet und gleichzeitig Trainerinnen und Trainer für das Thema sensibilisiert. Die Veranstaltungsreihe leistet damit einen wichtigen Beitrag zu mehr Wissen, mehr Sichtbarkeit und langfristig zu mehr Chancengleichheit im Sport.

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