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Feste Größe im BaWü Speedskating-Nachwuchs

Im 4. Jahr ihrer Teilnahme haben sich die Kids der Speedskating-Abteilung im Land erfolgreich etabliert. Ebenso lange ist die Gründung der Kindergruppe her. Von den damaligen Pionieren sind zwar nur noch Clara und Maxim Kohler im Renngeschäft aktiv und gleichzeitig auch die insgesamt erfolgreichsten (Platz 3 und 1 im Löwencup, national und europäisch im Mittelfeld), doch inzwischen sind auch viele neue Gesichter vorne mit dabei, die Zukunftshoffnungen geben:

Die erst 8-jährige Enya Stephan zum Beispiel kam erst im Frühsommer hinzu, lernte dank Inline-Hockey-Hintergrund und passenden Leihskates der Abteilung schnell die Technik des Speedskatens. Prompt legte sie als Einsteigerin der Schüler C bei ihrem ersten Wettkampftag beim Löwencup in Großbettlingen einen Traumstart mit Gesamt-Platz 1 hin und konnte ihr Glück kaum fassen. Beim int. NextGen Wettkampf in Geisingen folgte dann noch Platz 2. Auch konditionell und charakterlich bringt sie alle Voraussetzungen mit.

Anna Schmidtlein ist das energiegeladene und trainingsfleißigste Powergirl des Teams. Eben erst 10 Jahre alt trainiert sie selbst abends bei den Erwachsenen noch mit. Ihr erster Platz bei den Einsteigern Schüler B war nie gefährdet, sicher hätte sie auch schon in der offiziellen AK gut mithalten können. Konsequent daher auch ihre Berufung in den Landestalentkader, wo auch schon die Kohler-Geschwister sind. Erste spaßige Erfahrungen sammelte auch Minh Nguyen in dieser Einsteiger AK.

Lisbeth Geiger trat bereits in der echten AK der Schülerinnen C an, hatte hier auch immer wieder zu kämpfen gegen die starke Konkurrenz, zeigte aber ein unglaubliches Durchhaltevermögen und ließ sich nicht entmutigen. Silvan Kohler hatte ebenso trotz größter Mühe bei den Schülern B letztlich keine Chance gegen den ein Jahr älteren Lias Bausinger von Arena Geisingen Inlinesport, hieß Platz 2 für ihn. Da bleibt der Süddeutsche Meistertitel im Sprint, wo er gegen diesen den Skate eindeutig vorne hatte, Höhepunkt und Überraschung der Saison (siehe FiT 3/25). Leichtes Spiel im Löwencup hingegen hatte Nikita Schultis, wo er in der männlichen Jugend keine Konkurrenz hatte, aber trotzdem motiviert durchgefahren ist.

(Mit der Masse der Traditionsvereine wie Großbettlingen oder Neuhausen kann Freiburg zwar noch nicht mithalten, umso mehr überzeugten sie eben durch Klasse. Zudem sind in den Trainings auch einige weitere ohne Rennambitionen mit Freude dabei, oder möchten sie nächstes Jahr wiederentdecken so wie Tom Bruno.)

Gestartet wird auch 2026 mit den Hallenwettkämpfen des Löwencups in Bernhausen und Neuhausen. Die Gruppe ist wie immer heiß auf schnelle Runden, Punkte und nicht ausgeschieden zu werden. Clara, Maxim und Nikita suchen in der neuen Outdoor-Saison zudem neue Herausforderung v.a. bei Langstreckenrennen auf der Straße – im neuen Future-Team namens F.T. Freiburg + Friends.

Text: Jens Kohler; Bilder: F. Wolf-Kohler und weiteren Eltern (freigegeben)

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