Zum Inhalt springen

Zu Gast bei den geilen Bayern

Zum letzten Auswärtsspiel des Jahres treten die Erstliga-Volleyballer der FT 1844 Freiburg bei den WWK Volleys Herrsching an. Am Ammersee treffen zwei gebeutelte Teams aufeinander.

Es war eine große Wette, die Thomas Ranner vor der Saison einging – im schwedischen Außenangreifer Daniel Graveus, dem kongolesischen Mittelblocker Mayaula Magloire, dem spanischen Annahmespieler Victor Perez sowie der deutschen Zuspiel Diagonal-Achse aus Eric Burggräf und Filip John hatten gleich fünf Topspieler den Verein verlassen.

Doch anstatt der bayrischen Stars hochkarätig zu ersetzen, setzte Ranner auf ein Projekt Jugend Forscht. In Tobias Hosch, Simon Gallas und Bastian Korreck holte der U23-Nationaltrainer, der zuletzt öffentlich größeres Interesse am Posten des Nationaltrainers verlautbaren hat lassen, mehrere Talente an den Ammersee. Zusammenhalten sollte die junge Truppe der erfahrene WM-Dritte Denis Kaliberda.

Stand jetzt ist das Projekt nicht aufgegangen. Die Herrschinger, die sich selbst gern als geilsten Club der Welt bezeichnen, hinken ihren Ansprüchen hinterher. Zuletzt setzte es erst eine 0:3 Niederlage gegen die Netzhoppers, unter der Woche folgte ein Tiebreak-Verlust gegen Karlsruhe. Eine Mischung aus Verletzungen, Krankheiten, Spielpech und mangelnder Erfahrung hat die Herrschinger ins untere Tabellenmittelfeld gespült.

Ganz ähnlich erging es auch der Affenbande aus dem Breisgau zu Beginn der Saison. Doch mittlerweile hat 1844 die November-Tristesse hinter sich gelassen und hat zuletzt durch starke Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Am Ammersee wollen die Freiburger diesen Aufwärtstrend fortsetzen. 

Sie treffen dabei auf einen angeschlagenen Boxer. Doch angeschlagene Boxer sind ja bekanntlich die gefährlichsten. „Wir sind gewarnt“, sagt deshalb 1844-Kapitän Luc Hartmann. Bei der Affenbande freuen sie sich auf das Duell in Herrsching.

(Foto: Anton Höfel)

Title

Title