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Zu Gast beim Team der Stunde

Der TSV Unterhaching ist das Team der Stunde. Am Sonntagnachmittag wollen die Erstliga-Volleyballer der FT 1844 Freiburg bei den Randmünchnern bestehen. Wie kann das gelingen?

Wolfgang Beck weiß, dass Volleyball manchmal ganz einfach sein kann. „Wenn wir sie vom Netz weghalten können, erhöht das unsere Chancen“, sagt der dienstälteste Mitarbeiter der Affenbande, den Erstliga-Volleyballern der FT 1844 Freiburg. 

Beck war bei den Affen schon alles. Spieler, Spielertrainer, Trainer, dann wieder Spieler. Nun bringt der sympathische Bad Buchauer seit einigen Jahren seine Expertise erneut als Teil des Trainerteams des Erstligistens von der Dreisam ein.

Er weiß, dass am Sonntag auf sein Team vor den Toren Münchens ein hartes Stück Arbeit wartet. „Haching hat sich zuletzt stark präsentiert“, sagt Beck und warnt vor der starken Mitte der Bayern und dem Diagonalangreifer Marko Milovanovic. 

Der bosnische Hauptangreifer war bei den beiden vergangenen Überraschungspunktgewinnen der Hachinger gegen Giesen und Lüneburg der überragende Akteur. Gegen Giesen holte der TSV daheim die vollen drei Punkte, drei Tage später hatten die Grünjacken Tabellenführer Lüneburg kurz vor der ersten Saisonniederlage. Erst im Tiebreak konnte das Team von Stefan Hübner die Hachinger von Coach Mircea Dudas niederringen. 

Besondere Gefahr entwickelt Milovanovic eben immer dann, wenn die Hachinger ihre Annahme um Nationalmannschaftslibero Moritz Eckart halten. Dann nämlich strahlen die Hachinger große Gefahr über ihre Mitte aus – der Tscheche Jakub Klajmon und der Finne Alexej Zhbankov punkten dann hochprozentig. Genau wie im Hinspiel, als die Affenbande fünf Sätze benötigte, um die Hachinger zu bezwingen.

„Wir müssen unsere schnelle, mitunter auch unkonventionelle Spielweise an den Tag legen“, fordert daher Beck. Variable im Aufschlag, entscheidungsfreudig und kreativ im Angriff. Vielleicht ist dann was drin vor den Toren der Bayernhauptstadt. Angesichts der engen, umkämpften Tabellensituation würde man sich bei der Affenbande darüber gewaltig freuen.

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