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  • Nachhaltigkeit

    Realisierung nachhaltiger Strategien

Ökologie

Der Sanierungsbedarf des Burdahallenkomplexes war groß: Die unzureichende Dämmung führte zu hohen Energiekosten und einem erheblichen CO₂-Ausstoß. Um dem entgegenzuwirken, wurden innovative Energiekonzepte umgesetzt:

  • Energieeffizienz und nachhaltige Energieversorgung: Eine moderne, intelligente Energiezentrale im Untergeschoss des neuen Hauptgebäudes wurde installiert. Sie kommuniziert mit der bestehenden Energiezentrale im Hans-Evers-Haus und schafft so eine Redund anz. Dadurch wird sichergestellt, dass bei Ausfall einer der beiden Zentralen alle Gebäude weiterhin zuverlässig mit Wärme versorgt werden – ein wichtiger Beitrag zur Versorgungssicherheit.
  • Erneuerbare Energien: Auf dem Dach der Burdahalle wurde eine großflächige Photovoltaikanlage installiert. Diese erhöht den Anteil an erneuerbarer Energie im Betrieb des Sportparks erheblich und verringert die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.
  • Umweltfreundliche Heiz- und Kühlsysteme: Das Energiekonzept umfasste zudem eine Grundwasserwärmepumpe, die im Winter für Wärme und im Sommer für eine effiziente Kühlung sorgt – eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Systemen.
  • Wärmedämmung: Durch eine umfassende Dämmung der Gebäude wird der Energieverbrauch deutlich gesenkt, was den CO₂-Ausstoß weiter reduziert.   
  • Upcycling: Insgesamt wurde bei den Bestandshallen darauf geachtet, so viel Substanz wie möglich zu erhalten. Gut sichtbar bei der Burdahalle, deren Klinkerwände und Dachträger komplett erhalten wurden. Des Weiteren wurden unterschiedliche Materialien und Gegenstände wiederverwendet bzw. weiterverwertet und teilweise in Szene gesetzt. Dazu zählen Turnmattenleder, Turnkastenholz, Turnhallenböden und Beschilderung. All dies dient der Sensibilisierung dafür, dass „Altes“ nicht weggeschmissen werden muss, sondern durchaus seinen Wert hat. Darüber hinaus stiften diese Materialien und Gegenstände auch Identität und sollen positive Emotionen auslösen.

Dank all dieser Maßnahmen wird erwartet, dass der CO₂-Ausstoß des FT-Sportparks im sanierten Bereich um über 80 % verringert wird.

Ökonomische Aspekte

Die energetischen und infrastrukturellen Maßnahmen im FT-Sportpark sind nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch langfristig wirtschaftlich vorteilhaft. Durch Investitionen in moderne Energie- und Gebäudetechnik werden die Betriebskosten nachhaltig gesenkt, was künftig zu geringeren finanziellen Belastungen führt. Bei der Projektplanung wurde stets auf die Wirtschaftlichkeit geachtet, um Lösungen zu entwickeln, die auch in Zukunft tragfähig sind. Mit der verbesserten Infrastruktur verfolgt der Verein das Ziel, ein gesundes Wachstum der Mitgliederzahlen sowie zusätzliche Einnahmequellen zu fördern, um die langfristige ökonomische Stabilität des FT weiter zu sichern.

Soziale Aspekte

Ein zentrales Ziel war die Schaffung eines offenen, inklusiven und barrierefreien FT-Sportparks, der allen Nutzerinnen und Nutzern gleichermaßen zugänglich ist.

Barrierefreiheit für alle Nutzergruppen: Die Topographie des Parks stellte eine Herausforderung dar: Zwischen der Burdahalle und dem Stadion bestand ein Höhenunterschied von zwei Stockwerken. Dieser wurde durch die Installation einer Aufzugs- und Rampenanlage überwunden – was nicht nur Menschen mit körperlichen Einschränkungen zugutekommt, sondern auch Familien, Kindern und älteren Menschen.

Aufenthaltsqualität: Die Gestaltung von Räumen hat einen direkten Einfluss darauf, ob diese auch wirklich genutzt werden. Ziel war es, im Innen- und Außenbereich Räume mit hoher Funktionalität und angenehmer Atmosphäre zu schaffen – Räume, die sich positiv auf die Gemeinschaft auswirken. Menschen sollen im FT-Sportpark nicht nur trainieren, sondern auch von einer hohen Aufenthaltsqualität profitieren. Sei es vor oder nach dem Training oder beim Warten auf Kinder und Freunde. All diese Bereiche sollen der Kommunikation untereinander sowie der persönlichen Ruhe dienen und somit einen positiven Beitrag zur Gesundheit leisten. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden zahlreiche Bereiche geschaffen. Dazu gehören beispielsweise der Vereinsplatz vor dem Hans Evers Haus, das HOKK Restaurant und der HOKK Kiosk sowie die vielen Bänke, die im Sportpark verteilt sind, und die Nischen im Foyer des Hauptgebäudes.
Offene Weggestaltung: Die Wege über das Gelände sind so gestaltet, dass sie niederschwellig sind und somit auch eine Nutzung durch externe Personen, also Nichtmitglieder, ermöglichen.

Öffnung und Inklusion: Zusätzlich wurden Sportflächen geschaffen, die auch Nichtmitgliedern offenstehen. Dies erleichtert den Zugang zum Verein, baut Barrieren ab und fördert die gesellschaftliche Teilhabe. Die niederschwelligen Lauf- und Bewegungszonen im Außenbereich bieten den Nutzenden des Sportparks flexible Nutzungsmöglichkeiten. Besucher:innen werden direkt dazu eingeladen, loszulaufen und sich zu bewegen.

Offen für alle

Der Verein setzt sich dafür ein, Menschen zum Sport zu bewegen. Ein wichtiger Aspekt im Zukunftskonzept ist es daher, Flächen zu schaffen, die auch Nichtmitgliedern offenstehen, wie die ATHLETICzone, die auch Nichtmitglieder nutzen können, wenn keine Vereinskurse stattfinden.

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